Eine 34-Jährige wurde schwer verletzt in ihrer Wohnung gefunden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und die Frau ins Krankenhaus gebracht.
Essen: Gewaltverbrechen in Haltern am See
Recklinghausen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Essen und des Polizeipräsidiums Recklinghausen
Ein Augenzeuge informierte die Polizei am Donnerstag (31.07.2025) um 11 Uhr über eine 34-jährige Frau, die in einer Wohnung in Haltern schwer verletzt wurde.
Der 32-jährige Verdächtige aus Haltern am See wurde vor dem Wohnhaus von der Polizei angetroffen und vorläufig festgenommen.
Die Verletzungen der 34-Jährigen wurden als lebensbedrohlich eingestuft. Ein Rettungshubschrauber brachte die Frau ins Krankenhaus. Ihr Zustand ist mittlerweile stabil.
Die Ermittlungen werden von einer Mordkommission durchgeführt. Es wurden noch keine Informationen zur Tatwaffe bekannt gegeben. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Beziehungstat.
Die Staatsanwaltschaft Essen hat einen Haftbefehl gegen den 32-Jährigen beantragt. Er wird heute dem zuständigen Amtsgericht vorgeführt.
Im Namen der Staatsanwaltschaft Essen: Staatsanwältin Dr. Hüppe
Im Namen des Polizeipräsidiums Recklinghausen: Kriminalhauptkommissar Kahlhoff
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt