Feuerwehr Essen alarmiert wegen unbekannter Substanz in Brief, 28 Personen untersucht, keine gefährlichen Stoffe nachgewiesen, ATF NRW im Einsatz
Essen: Großeinsatz nach Atemwegsreizung

Essen-Ostviertel, Severinstraße, 04.05.2026, 11:20 Uhr (ost)
Am Montagmorgen wurde die Feuerwehr Essen um 11:20 Uhr zu einem Vorfall in der Severinstraße im Ostviertel gerufen. Eine Angestellte eines Krankenversicherungsunternehmens hatte nach dem Öffnen eines Briefes über Atemwegs- und Augenreizungen geklagt. Der Vorfall ereignete sich in einem Büro mit etwa 30 Mitarbeitern.
Als die Rettungskräfte eintrafen, war der betroffene Brief bereits aus dem Büro entfernt und in einem anderen Raum gesichert worden.
Ein Team in speziellen Chemikalienschutzanzügen mit unabhängiger Atemluftversorgung begab sich zur Erkundung des Gebäudes. Gleichzeitig wurden die Mitarbeiter des Büros von Einsatzkräften in Schutzkleidung betreut und medizinisch überprüft.
Die Feuerwehr konnte keine gefährlichen Stoffe mit ihren Messgeräten nachweisen. Die Beschwerden der betroffenen Person ließen im Verlauf des Einsatzes nach, sodass kein Transport ins Krankenhaus erforderlich war. Insgesamt wurden 28 Personen vom Rettungsdienst untersucht.
Der betroffene Brief wurde sichergestellt und dem Landeskriminalamt zur weiteren Untersuchung übergeben.
Die Feuerwehr Essen war mit einem Löschzug der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Kray, Spezialfahrzeugen, dem Rettungsdienst, einem ABC-Fachberater und der Analytischen Task Force vor Ort. Die Maßnahmen wurden vom Gesundheitsamt Essen und der Analytischen Task Force aus Köln unterstützt. Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort.
Während des etwa zweieinhalbstündigen Einsatzes wurden die umliegenden Straßen, darunter die Engelbertstraße und Immestraße, zeitweise für die zahlreichen Einsatzfahrzeuge gesperrt.
Hinweis zur Analytischen Task Force (ATF) NRW: Die Analytische Task Force NRW besteht aus den Standorten Essen, Köln und Dortmund. Sie verfügt über Personal und Material für die Analyse chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Stoffe.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








