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Essen: Haftbefehle vollstreckt bei Grenzkontrollen

Die Bundespolizei vollstreckte Haftbefehle bei Grenzkontrollen am Dienstag. Ein Deutscher zahlte 1300 Euro Strafe, ein Pole wurde zurückgewiesen, und ein Ukrainer zahlte 100 Euro, um Haft zu vermeiden.

Foto: Depositphotos

Kleve – Emmerich – Kranenburg (ost)

Früh am Dienstagmorgen führte die Bundespolizei eine Kontrolle auf der Autobahn 3 am Rastplatz Knauheide durch, bei der ein 27-jähriger Deutscher bei seiner Einreise aus den Niederlanden überprüft wurde. Bei der Identitätsüberprüfung in den polizeilichen Datenbanken stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Essen den Mann aufgrund von Körperverletzung per Haftbefehl suchte. Der Verurteilte beglich vor Ort die fällige Geldstrafe in Höhe von 1300 Euro bei der Bundespolizei und konnte somit eine drohende 130-tägige Haftstrafe vermeiden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seine Reise fortsetzen.

Am Dienstagnachmittag kontrollierte die Bundespolizei einen 39-jährigen Polen auf der Bundesstraße 9 in Kranenburg-Wyler. Die Kreisverwaltung Kleve hatte ihn zur Festnahme ausgeschrieben, da er sein Recht auf Einreise und Aufenthalt verloren hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Gesuchte zur Dienststelle in Kleve gebracht und von dort in die Niederlande zurückgeschickt.

Am Dienstagabend reiste ein 45-jähriger Ukrainer über die Autobahn 3 in das Bundesgebiet ein. Die Bundespolizei stellte fest, dass die Staatsanwaltschaft Görlitz den Mann per Haftbefehl suchte, da er ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro in Chemnitz nicht bezahlt hatte. Der Gesuchte beglich den fälligen Geldbetrag vor Ort und konnte somit eine drohende zweitägige Haftstrafe vermeiden.

Quelle: Presseportal

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