Ein ukrainischer Staatsangehöriger überquerte die Gleise am Essener Hauptbahnhof, was zu einer Schnellbremsung eines Zuges führte. Die Bundespolizei ermittelt und warnt vor den lebensgefährlichen Folgen solcher Handlungen.
Essen Hauptbahnhof: Gleisläufer verursacht Schnellbremsung

Essen (ost)
Am 31. März hat ein Bürger aus der Ukraine die Gleise am Essener Hauptbahnhof überquert. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste ein Zug eine Notbremsung machen.
Die Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof erhielt um 23:40 Uhr einen Bericht über den Vorfall.
Die Polizisten haben den Lokführer des betroffenen RE 6 (Richtung Dortmund Hbf.) befragt. Er sagte, dass er einen Mann auf den Gleisen gesehen hat und deshalb eine Notbremsung eingeleitet hat. Im Zug gab es durch die Bremsung keine Verletzten. In den Videoaufzeichnungen war zu sehen, wie der Mann vom Bahnsteig 1-2 zu den Bahnsteigen 4-6 und dann weiter zum Bahnsteig 7 am Essener Hauptbahnhof gegangen ist.
Dann ist er in einen Zug gestiegen, der noch nicht abgefahren war. Durch die Beschreibung der Person konnten die Einsatzkräfte den 45-Jährigen finden. Sie haben den Essener belehrt, der sich nicht zum Vorfall geäußert hat.
Nach den Maßnahmen wurde der Mann mit einem Platzverweis entlassen und muss sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie unbefugtem Aufenthalt in den Gleisen verantworten. Der betroffene RE 6 konnte seine Fahrt mit einer Verspätung von ca. 20 Minuten fortsetzen.
Die Bundespolizei weist darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind heutzutage oft erst hörbar, wenn es schon zu spät sein könnte. Außerdem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen nicht nur vom Zugverkehr selbst aus, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur. Durch den entstehenden Luftzug können Gegenstände in Bewegung geraten, die sich direkt am Bahnsteig befinden, wenn Züge vorbeifahren. Betreten Sie die Sicherheitslinie auf dem Boden erst, wenn der Zug angehalten hat. Präventionshinweise finden Sie unter anderem im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








