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Essen Hauptbahnhof: Polizei ermittelt nach Fahrgelddelikt

Ein Mann bedrohte einen Zugbegleiter ohne Ticket, spuckte vor Beamten und leistete Widerstand.

Foto: unsplash

Essen (ost)

Am 2. September hat ein Mann einen Zugbegleiter bedroht, nachdem er ohne gültiges Ticket gefahren ist. In der Wache der Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof hat er den Beamten vor die Füße gespuckt und dann Widerstand geleistet.

Um 8 Uhr hat der DB-Mitarbeiter die Bundespolizei im Hauptbahnhof Essen informiert. Bei der Fahrkartenkontrolle im ICE 618 von Köln nach Essen hat er einen Mann ohne gültigen Fahrschein entdeckt. Dieser hat ihm daraufhin mit Gewalt gedroht.

Bei der Ankunft trafen die Einsatzkräfte auf den Zugbegleiter und den 45-jährigen Polen. Da er keine Ausweisdokumente bei sich hatte, hat er die Uniformierten zur Wache begleitet. Dort ist der obdachlose Mann plötzlich aggressiv geworden, hat den Beamten vor die Füße gespuckt und sich bedrohlich aufgebaut.

Die Bundespolizisten haben den Mann zu Boden gebracht und ihn gefesselt. Dabei hat er heftigen Widerstand geleistet und sich auch gegen die Feststellung seiner Identität mittels Fingerabdruckscans gewehrt. Ein Beamter hat sich dabei leicht am Arm verletzt, blieb aber einsatzfähig.

Die Einsatzkräfte haben schließlich die Maßnahme durchgeführt und die Identität des 45-Jährigen festgestellt. Im weiteren Verlauf hat er die Uniformierten fortlaufend beleidigt und bedroht. Ein Atemalkoholtest hat einen Wert von ca. 2,3 Promille ergeben.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen haben die Beamten dem Mann einen Platzverweis erteilt und ihn aus der Dienststelle entlassen.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung sowie Erschleichens von Leistungen eingeleitet.

Quelle: Presseportal

nf24