Ein 16-jähriger Algerier wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen im Essener Hauptbahnhof, nachdem er ohne Ticket Zug fuhr. Er trug gestohlene Kleidung mit Diebstahlsicherung.
Essen Hauptbahnhof: Resistenz nach Fahrgelddelikt

Essen (ost)
Am 7. April widersetzte sich ein algerischer Bürger im Essener Hauptbahnhof den polizeilichen Maßnahmen, nachdem er ohne Fahrkarte Zug gefahren war. Außerdem trug er Kleidung, an der ein Diebstahlschutz angebracht war.
Um 22:40 Uhr trafen die Polizeibeamten den 16-Jährigen im Hauptbahnhof Essen, der den RE 11 (Düsseldorf Hbf. – Essen Hbf.) ohne Ticket benutzte. Er zeigte von Anfang an aggressives Verhalten und weigerte sich, den Anweisungen der Polizei zu folgen. Selbst als ihm körperliche Gewalt angedroht wurde, weigerte er sich, den Zug zu verlassen. Daraufhin wurde er von den Uniformierten aus dem Zug geführt und aufgrund seines aggressiven Verhaltens gefesselt. Auf dem Weg zur Wache leistete er erheblichen Widerstand und beleidigte die Bundespolizisten.
Bei der Durchsuchung in der Wache stellten die Beamten fest, dass der Jugendliche mehrere Kleidungsstücke übereinander trug, von denen einige mit einem Diebstahlschutz versehen waren. Dieser war mit Aluminiumfolie umwickelt. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die entsprechenden Kleidungsstücke.
Die Herkunft der Kleidung ist Gegenstand der Ermittlungen.
Nachdem der obdachlose Jugendliche sich beruhigt hatte, kontaktierten die Beamten das Jugendamt. Der junge Algerier wurde später von der Wache abgeholt und in eine Jugendschutzstelle gebracht.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Schwarzfahrens, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Diebstahl ein.
Quelle: Presseportal








