Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Essen Hauptbahnhof: Schreckschusswaffe im Essener Hauptbahnhof sichergestellt

Die Bundespolizei stellte eine Schreckschusswaffe bei einem 39-jährigen Mann sicher, der verdächtigt wird, gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben.

Bild: Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Essen (ost)

Am Freitagabend, dem 17. Juli, haben Einsatzkräfte der Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof eine Schreckschusswaffe sichergestellt, die griffbereit mitgeführt wurde. Gegen den 39-jährigen Mann wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Ein Angestellter der Deutschen Bahn informierte gegen 19 Uhr die Bundespolizei darüber, dass sich ein Mann mit einer vermeintlichen Schusswaffe in der Hosentasche am Bahnsteig Zehn des Essener Hauptbahnhofs aufhielt.

Die alarmierten Einsatzkräfte trafen den Mann vor Ort an und führten eine Kontrolle durch. Während der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten in der rechten Hosentasche des Mannes eine Schreckschusswaffe mit PTB-Zulassungszeichen.

Der ukrainische Staatsbürger konnte keinen Kleinen Waffenschein vorlegen, der zum Führen der Waffe erforderlich ist. Die Bundespolizisten nahmen die Waffe in Verwahrung und brachten den Ukrainer zur Dienststelle. Bei der Durchsuchung vor Ort fanden die Beamten auch Betäubungsmittel, die ebenfalls beschlagnahmt wurden. Der Beschuldigte äußerte sich nicht nach erfolgter Belehrung.

Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Die Bundespolizei hat Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen im Jahr 2022 betrug 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 sank die Gesamtzahl der Verdächtigen auf 57.879, wobei 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 Fälle – bleibt Nordrhein-Westfalen weiterhin eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24