Polizei sucht Zeugen nach Angriff am Bahnhof Essen-Kupferdreh. Frau setzte sich zur Wehr, Mann flüchtete.
Essen Hauptbahnhof: Unbekannter versucht Frau vor Zug zu schubsen

Essen (ost)
Am 1. Juni hat ein Unbekannter am Bahnhof Essen-Kupferdreh versucht, eine 56-jährige Frau vor einen einfahrenden Zug zu stoßen. Nachdem die Frau sich lautstark verteidigt hat, hat der Mann von ihr abgelassen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagabend (6. Juni) hat sich eine Frau aus Essen zur Bundespolizeiwache am Essener Hauptbahnhof begeben. Dort hat sie berichtet, dass sie sich am Montag gegen 19 Uhr an den Bahngleisen des Bahnhof Kupferdreh befunden hat, als ein fremder Mann sie angegriffen hat. Der Unbekannte ist von hinten an die Dame herangetreten, hat sie mit der flachen Hand geschlagen und mehrmals in Richtung der Gleise geschubst und gezogen, als ein Zug (S9 Fahrtrichtung Essen HBF) kurz davor war einzufahren. Die Frau hat sich lautstark gewehrt, sodass der Mann von ihr abgelassen und geflüchtet ist.
Die schockierte 56-jährige Frau ist dann in die Bahn gestiegen und zunächst nach Hause gefahren.
Die Polizei Essen sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Tatverdächtigen machen können.
Der Mann wird als ca. 30-35 Jahre alt und 175-180 cm groß mit Glatze beschrieben. Er soll zur Tatzeit ein weißes T-Shirt und eine hellgraue oder hellbraune Hose sowie eine Sonnenbrille getragen haben.
Falls Sie Angaben zur Person oder dem Vorfall machen können oder etwas Verdächtiges im Bereich des Bahnhofs Kupferdreh beobachtet haben, kontaktieren Sie bitte die Polizei Essen telefonisch unter 0201/8290 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 waren 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








