Keine Personen im Bunker gefunden, Feuerwehr Essen warnt vor Betreten verlassener Anlagen und offenen Schächten.
Essen-Holsterhausen, Holsterhauser Straße, 04.10.2026, 15:59 Uhr: Aufwendige Suche in ehemaligem Luftschutzbunker

Essen-Holsterhausen, Holsterhauser Straße, 04.10.2026, 15:59 Uhr (ost)
Am Sonntag Nachmittag, den 04.10.2026, erhielt die Feuerwehr Essen einen Notruf zur Unterstützung im Bereich eines Radweges an der Holsterhauser Straße. Aufmerksame Passanten hatten dort einen offenen, etwa zehn Meter tiefen Schacht entdeckt. Dieser führte zu einem ehemaligen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg.
Als das Kleineinsatzfahrzeug am Ort des Geschehens ankam, lag ein Betonblock von rund 800 Kilogramm Gewicht neben dem offenen Schacht. Dieser hatte zuvor den Metalldeckel, der den Zugang verschließen sollte, abgedeckt.
Zeugen berichteten den Einsatzkräften, dass die Anlage in der Vergangenheit mehrmals unbefugt betreten worden war. Videoaufnahmen bestätigten Hinweise auf frühere Besuche von Personen im Bunker. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in der Anlage befanden, wurden zusätzliche Einsatzkräfte angefordert.
Die Feuerwehr Essen entsandte drei Einsatzkräfte der Höhenrettungsgruppe, die unter Atemschutz und mit Seilen gesichert in den Schacht hinabgelassen wurden. Um die weitläufige Bunkeranlage zu erkunden, kam ein spezielles Suchsystem zum Einsatz. Die Suche gestaltete sich aufgrund der Bauweise und des teilweise kniehohen Wassers als schwierig. Zudem wurden erhöhte Kohlendioxidwerte gemessen. Es wurden jedoch keine Personen in der Bunkeranlage gefunden.
Nach Abschluss der Suche wurde der Zugang mithilfe eines Krans an einem Rüstwagen wieder verschlossen.
Die Feuerwehr Essen war mit etwa 25 Einsatzkräften für ungefähr drei Stunden im Einsatz. Beteiligt waren Kräfte der Feuerwachen Mitte und Rüttenscheid, der Höhenrettungsgruppe, des Hilfeleistungszuges, des Führungsdienstes sowie des Rettungsdienstes der Stadt Essen.
Wichtige Mitteilung der Feuerwehr Essen:
Die Feuerwehr Essen warnt nachdrücklich davor, stillgelegte Bunkeranlagen und ungesicherte Schächte zu betreten. Neben der Gefahr von Einstürzen aufgrund beschädigter oder maroder Bauteile besteht insbesondere eine große Absturzgefahr durch offene Schächte und ungesicherte Bodenöffnungen.
Zusätzlich können sich in unterirdischen und schlecht belüfteten Anlagen gefährliche Gase ansammeln. Kohlendioxid ist geruchlos und farblos und kann in hohen Konzentrationen den Sauerstoff verdrängen. Schon bei erhöhten Konzentrationen kann es zu Bewusstlosigkeit führen. Es besteht akute Lebensgefahr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 aus, was 2.13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3764 Mal registriert, was 0.59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87.36%) waren übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








