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Essen: Kiosk-Raub, Polizei sucht Zeugen

Ein unbekannter Mann raubte Bargeld und Zigaretten aus einem Kiosk in Essen-Südviertel. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45128 E.-Südviertel:

Am Montagabend (9. März) hat ein bisher unbekannter Mann Bargeld und Zigarettenschachteln aus einem Kiosk in der Steinstraße gestohlen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Um 19:30 Uhr öffnete der Besitzer des Kiosks dem unbekannten Mann die Tür seines Ladens, nachdem dieser behauptet hatte, sich die Auswahl an Chips ansehen zu wollen. Normalerweise verkauft der Essener seine Produkte ausschließlich über das Verkaufsfenster. Plötzlich bedrohte der Unbekannte den Besitzer mit Gewalt und zwang ihn, sich nicht umzudrehen oder zu bewegen. Danach nahm der Täter mehrere Zigarettenschachteln und Bargeld aus der Kasse und der Geldbörse des Besitzers und steckte die Beute in seinen Rucksack. Anschließend flüchtete der Mann über die Helbingstraße in Richtung Hauptbahnhof Essen.

Die Fahndung nach dem Verdächtigen blieb erfolglos.

Der Besitzer des Kiosks beschrieb den Verdächtigen als etwa 165 cm groß und muskulös. Er hatte blonde, mittellange Haare und einen langen Bart, der bis zur Brust reichte. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er einen grauen Pullover, eine blaue Jeans und einen grauen Rucksack.

Das Kriminalkommissariat 13 der Polizei Essen bittet Zeugen, die Angaben zum Verdächtigen machen können oder etwas Verdächtiges in der Gegend der Steinstraße/Helbingstraße gesehen haben, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. /ruh

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp dahinter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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