Ein 34-jähriger Mann am Essener Hauptbahnhof verursachte eine Schnellbremsung eines Zuges. Die Bundespolizei ermittelt und warnt vor lebensgefährlichen Konsequenzen im Gleisbereich.
Essen: Man sorgt für Zugbremsung – Bundespolizei warnt vor Gefahren

Essen (ost)
Am 26. Mai befand sich ein 34-Jähriger am Ende eines Bahnsteigs am Essener Hauptbahnhof und verursachte dadurch, dass ein ankommender Zug eine Notbremsung einleiten musste.
Um 22 Uhr erhielten die Bundespolizisten am Essener Hauptbahnhof die Information, dass der RB 40, der auf Gleis 10 einfuhr, aufgrund eines Mannes außerplanmäßig bremsen musste. Der deutsche Staatsbürger befand sich am Ende des Bahnsteigs kurz vor dem Gleisbereich. Das Betreten dieses Bereichs ist durch Warnschilder als verboten gekennzeichnet. Die Beamten kontrollierten den Essener dann außerhalb des gefährlichen Bereichs, belehrten ihn und wiesen ihn auf die erheblichen Gefahren seines Handelns hin.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann entlassen und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung eingeleitet.
Aufgrund des Vorfalls kam es zu einer Verzögerung von ca. 30 Minuten.
Die Bundespolizei ermittelt und weist erneut darauf hin, wie fahrlässig und lebensgefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind heutzutage oft erst hörbar, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen nicht nur vom Zugverkehr selbst, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur aus. Präventionshinweise finden Sie unter anderem im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
Quelle: Presseportal








