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Essen: Mann bei Raub schwer verletzt

Ein 51-jähriger Mann wurde in E-Altenessen-Süd ausgeraubt und schwer verletzt. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45141 E-Altenessen-Süd: Am Mittwochmorgen (8. April) wurde ein Mann schwer verletzt, als bisher unbekannte Täter ihn auf der Gladbecker Straße, kurz nach der Kreuzung zur Grillostraße, überfielen. Zeugen werden von der Polizei gesucht.

Nach den ersten Informationen befand sich der 51-jährige Essener gegen 4 Uhr stadtauswärts auf der Gladbecker Straße, als er kurz vor der örtlichen Tankstelle von hinten angegriffen wurde. Auch als er bereits am Boden lag, traten die Täter weiter auf ihn ein. Nach eigenen Angaben handelte es sich dabei mindestens um zwei Täter. Sie raubten die Geldbörse des Esseners und flüchteten in unbekannte Richtung.

Bei dem Raub wurde der 51-Jährige schwer verletzt. Er wird derzeit im Krankenhaus stationär behandelt. Die Polizei fragt: Wer kann Informationen zu dem Raub oder den flüchtigen Tätern machen? Hinweise bitte telefonisch an 0201/829-0 oder per E-Mail: hinweise.essen@polizei.nrw.de. /aro

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – liegt Nordrhein-Westfalen auf ähnlichem Niveau.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen verzeichneten – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen in Bezug auf die Anzahl der Fälle etwas darunter.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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