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Essen: Mann durch Stichwaffe verletzt, Tatverdächtiger festgenommen

Ein 34-jähriger Mann wurde in E.-Altendorf schwer verletzt. Die Polizei sucht weitere Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45143 E.-Altendorf: Am Mittwochmittag (3. Juni) wurde ein Mann auf der Haus-Berge-Straße im Essener Stadtteil Altendorf mit einer Stichwaffe verletzt. Die Polizei hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft eine Mordkommission eingerichtet.

Augenzeugen berichteten um 12:19 Uhr von einer schwer verletzten Person auf der Straße. Die Rettungskräfte entdeckten den 34-jährigen Mann vor Ort, der mehrere Stichwunden aufwies. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist mittlerweile stabil.

Die Polizei verhaftete kurz darauf einen Verdächtigen, der ein 30-jähriger Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Richter Untersuchungshaft an.

Der Vorfall resultiert laut aktuellen Informationen aus familiären Auseinandersetzungen. Die Polizei bittet um weitere Zeugenaussagen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0201/829-0 oder per E-Mail hinweise.essen@polizei.nrw.de entgegen. /aro

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland im Jahr 2023 mit den meisten gemeldeten Mordfällen 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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