Ein betrunkener Mann fährt in einen Zaun, greift die Polizei an und wird festgenommen. Alkoholtest zeigt 2,2 Promille.
Essen: Mann fährt in Zaun und schläft ein

Essen (ost)
45127 E-Westviertel: Ein Mann ohne Auto und Führerschein startete am Freitag (3. April) ins Osterwochenende. Nachdem er betrunken mit seinem BMW in einen Zaun gefahren und dann eingeschlafen war, griff er kurz darauf einen Polizisten an. So gab es vorzeitige Osterpräsente in Form von Anzeigen für den Essener.
Um 6 Uhr entdeckte ein 19-jähriger Zeuge einen verunglückten BMW in der Bargmannstraße. Der Mann alarmierte sofort die Polizei. Vor Ort fanden die Beamten den BMW-Fahrer schlafend auf dem Fahrersitz vor. Zuvor war er in den Zaun gefahren. Im Fahrzeug rochen die Einsatzkräfte stark nach Alkohol und weckten den Mann auf. Anstatt jedoch auf die Ansprache der Polizisten zu reagieren, leistete der Fahrer erheblichen Widerstand. Er ist ein 38-jähriger Mann mit deutscher und polnischer Staatsbürgerschaft. Er blieb bei dem Unfall unverletzt.
Die Beamten zogen den Mann schließlich aus dem Auto und brachten ihn zur Wache. Dort entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Ein zuvor freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,2 Promille. Die Einsatzkräfte stellten den BMW sowie den Führerschein und die Fahrerkarte für Berufskraftfahrer des 38-Jährigen sicher. Aufgrund des Widerstands des Mannes wurde ein Beamter leicht verletzt. Er konnte seinen Dienst fortsetzen.
Der 38-Jährige muss nun Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund des Alkoholkonsums erwarten. /aro
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








