Mordkommission eingerichtet – Tatverdächtiger in U-Haft. 41-Jähriger verletzt 37-Jährige mit Hammer, Zeugen überwältigen ihn und alarmieren Polizei. Eritreer in Untersuchungshaft.
Essen: Mann schlägt mit Hammer auf Ex-Lebensgefährtin ein

Essen (ost)
Am Freitagmittag, den 15. Mai, griff ein 41-jähriger Mann aus Eritrea auf der Rellinghauser Straße seine ehemalige Lebensgefährtin (37) mit einem Hammer an und verletzte sie. Der Eritreer befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Eine Mordkommission wurde eingesetzt.
Um 13 Uhr traf der 41-Jährige seine ehemalige Partnerin an der Rellinghauser Straße. Plötzlich zog der Verdächtige einen Hammer heraus und schlug mehrmals auf den Kopf der Frau. Zeugen griffen sofort ein. Sie konnten den Mann überwältigen, ihm den Hammer abnehmen und festhalten, bis die Polizei kurz darauf am Tatort eintraf. Weitere Zeugen kümmerten sich um die verletzte Frau, bis sie von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde.
Der Eritreer wurde verhaftet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Haftrichter gestern, am 16. Mai, Untersuchungshaft an. Dem 41-Jährigen wird versuchter Mord vorgeworfen. Die eingesetzte Mordkommission sucht nach weiteren Zeugen. Hinweise werden von der Polizei Essen unter der 0201/829-0 oder unter hinweise.essen@polizei.nrw.de entgegengenommen./SyC
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








