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Essen: Messer im Regionalexpress, Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen vorläufig fest

Am 22. September betrat ein Mann mit einem Messer in der Hand einen Regionalexpress in Essen. Bundespolizisten griffen ein und brachten ihn zu Boden, ohne Gefahr für die Reisenden.

Bild: Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Essen (ost)

Ein Mann betrat am 22. September den Regionalexpress 49 am Hauptbahnhof Essen mit einem Messer in der Hand. Bundespolizisten griffen ein und zwangen ihn zu Boden. Später wurde er ins Krankenhaus gebracht. Zu keinem Zeitpunkt waren die Reisenden in Gefahr.

Um 17:15 Uhr betrat der 19-Jährige den Zug, der am Bahnsteig zum Gleis 8 wartete. Er hatte ein großes Küchenmesser dabei und ging zur Zugtoilette. Das Zugpersonal sprach ihn an und forderte ihn auf, die Tür zu öffnen, aber er reagierte nicht. Die Bundespolizei wurde informiert. Die Beamten drohten dem Mann mit Schusswaffe und Pfefferspray, um ihn dazu zu bringen, das Messer abzulegen und die Tür zu öffnen. Er zögerte, tat es aber schließlich. Die Polizisten brachten ihn zu Boden, fesselten ihn und brachten ihn zur Dienststelle. Dabei leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten. Das Messer wurde beschlagnahmt. Nach Feststellung seiner Identität schwieg der Mann zu den Vorwürfen, nachdem er belehrt worden war. Ein Notarzt ordnete eine Untersuchung im Krankenhaus an.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz ein und sicherte das Videomaterial.

Quelle: Presseportal

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