In der ersten Folge geht es um “Crash Kurs NRW”, ein Präventionsprogramm für schwere Verkehrsunfälle.
Essen: Neuer Podcast “Pottcast VierFünf” löst “Pottcast Ungelöst” ab

Essen (ost)
Nachdem unser “Pottcast Ungelöst” großen Anklang gefunden hat, gehen wir in die Verlängerung – jedoch mit einem etwas breiteren Format. Natürlich sind Cold Cases extrem faszinierend und dank des Podcasts konnten wir weitere Hinweise für unsere Ermittler sammeln, wofür wir dankbar sind. Dennoch gibt es in der Polizei Essen/Mülheim viele weitere Bereiche, die wir gerne in unserem neuen “Pottcast VierFünf” vorstellen möchten.
In der ersten Folge unseres neuen Podcasts geht es um “Crash Kurs NRW”, ein Programm zur Verkehrsunfallprävention, das sich vor allem an junge Erwachsene richtet. Es soll auf eindrucksvolle und emotionale Weise zeigen: Unfälle passieren nicht einfach so. Sie passieren, weil Verkehrsteilnehmer Regeln missachten.
Im vergangenen Jahr gab es auf den Straßen von Essen und Mülheim 32.736 Verkehrsunfälle. Dabei wurden 2.683 Menschen verletzt. Zwölf dieser Menschen verloren bei einem Verkehrsunfall ihr Leben. Hinter jeder dieser Zahlen verbirgt sich ein Mensch – eine ganze Familie, deren Leben nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall.
Der Anteil junger Verkehrsteilnehmer an den Verursachern schwerer Unfälle ist überproportional hoch. Überhöhte Geschwindigkeit, Nicht-Anschnallen, Ablenkung am Steuer sowie Alkohol- und Drogenkonsum sind oft die Gründe, warum Menschen im Straßenverkehr sterben oder schwer verletzt werden.
In unserer ersten Folge sind zwei Experten der Polizei Essen zu Gast, die häufig mit schweren Verkehrsunfällen zu tun haben: Stephanie Frantz arbeitet in der Verkehrsunfallprävention und Marc Feldermann im Wach- und Wechseldienst. Beide sind im Einsatz für “Crash Kurs NRW”. Und sie diskutieren im “Pottcast VierFünf”, wie wir mithilfe dieses Präventionsprogramms schwere Verkehrsunfälle auf den Straßen verhindern können.
Das Video des Podcasts (Empfehlung!) haben wir auf unseren YouTube-Kanal hochgeladen:
Wenn Sie das Video nicht sehen können oder möchten, können Sie einfach den Podcast anhören:
https://pottcast-vierfuenf.podigee.io/
/SyC
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








