Ein Zeuge entdeckte einen Dieb in einem stillgelegten Krankenhaus. Die Polizei fand den Tatverdächtigen im Transporter versteckt.
Essen: Polizei stellt Metalldieb und sucht Zeugen

Essen (ost)
Am Samstagabend (14. Februar) bemerkte ein Zeuge in dem stillgelegten Krankenhaus an der Hospitalstraße in E-Altenessen eine unbefugte Person. Er alarmierte die Polizei, die einen Verdächtigen vor Ort antraf.
Die Einsatzkräfte wurden um 19:17 Uhr gerufen. Ein 42-jähriger Zeuge und Objektbetreuer entdeckte eine Person, die verschiedene Metallteile zum Abtransport bereitstellte. Der Beschuldigte wurde von den Polizisten versteckt in seinem Transporter gefunden. Der Mann ist ein 41-jähriger Libanese aus Essen. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine Kiste mit Elektroschrott sowie mehrere Schraubendreher, ein Brecheisen und eine Axt. An einer Tür wurden Einbruchsspuren festgestellt.
Der Transporter, das Mobiltelefon und die Handschuhe des Libanesen wurden beschlagnahmt. Der 41-Jährige wird nun wegen des besonders schweren Diebstahls angezeigt.
Da es möglicherweise einen weiteren Mittäter gibt, bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen, die eine weitere verdächtige Person bemerkt haben. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de. /aro
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten davon männlich waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu wurde im Jahr 2023 in der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland insgesamt 470 Fälle registriert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








