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Essen: Raub in Tankstelle, Polizei sucht Zeugen

Ein Unbekannter raubte einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag und flüchtete fußläufig. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identifizierung des Täters.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45279 E.-Horst:

Am Dienstagabend (20. Januar) hat ein bisher unbekannter Mann eine Tankstelle am Von-Ossietzky-Ring überfallen und einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag erbeutet. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Um 20:10 Uhr betrat der Unbekannte die Tankstelle am Von-Ossietzky-Ring/Dahlhauser Straße. Dabei hielt er eine Hand in seiner Jackentasche und gab vor, bewaffnet zu sein. Durch Gesten forderte der Verdächtige Bargeld aus der Kasse. Der 43-jährige Mitarbeiter öffnete daraufhin die Kasse, so dass der Unbekannte einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag erbeutete. Danach flüchtete der Mann zu Fuß in Richtung Geschwister-Scholl-Straße. Es ist bisher unklar, ob der Verdächtige tatsächlich bewaffnet war. Eine sofortige Fahndung der Polizei blieb bisher erfolglos.

Der 43-Jährige beschrieb den Räuber als etwa 15 bis 25 Jahre alt und ungefähr 1,60 bis 1,70 Meter groß.

Das Kriminalkommissariat 13 der Polizei Essen ermittelt wegen Raubes. Die Ermittler bitten Zeugen, die Informationen über den unbekannten Mann haben, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. /ruh

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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