Feuerwehr Essen alarmiert wegen Atemwegsreizungen bei Jugendlichen, 7 Verletzte ins Krankenhaus transportiert
Essen: Reizgasaustritt an Schule

Essen-Dellwig, Ripshorster Straße, 27.04.2026, 10:58 Uhr (ost)
Am Montagmorgen, den 27.04.2026, alarmierten Lehrkräfte um 10:58 Uhr die Feuerwehr Essen, um zu einer Schule in der Ripshorster Straße im Stadtteil Dellwig zu gelangen. Der Grund dafür waren mehrere Schülerinnen und Schüler, die über Atemwegsreizungen klagten.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die Situation: Auf dem Schulhof beklagten sich zahlreiche Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren über Hustenreiz und tränende Augen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch mehrere Klassen im Schulgebäude. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler reagierten verantwortungsbewusst, indem sie Türen und Fenster schlossen und vorerst in den Klassenräumen blieben.
Ein Trupp unter Atemschutz ging sofort zur Erkundung in das Gebäude. Gleichzeitig wurden Messungen durchgeführt, die jedoch keine Ergebnisse brachten. Als Ursache für die Beschwerden wurde ein versprühtes Reizgas in einer Toilette entdeckt, das sich im Gebäude ausgebreitet hatte.
Aufgrund der Anzahl der betroffenen Jugendlichen wurden zusätzliche Rettungsdienstkräfte nachalarmiert. Insgesamt wurden 19 Kinder vom Rettungsdienst gesichtet, darunter auch der Leitende Notarzt. Sieben von ihnen wurden als verletzt eingestuft. Sechs Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren wurden zur weiteren Behandlung mit Rettungswagen in umliegende Kinderkliniken gebracht. Ein weiteres Kind konnte nach ambulanter Behandlung vor Ort an die Eltern übergeben werden.
Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich hauptsächlich auf die Belüftung der betroffenen Bereiche. Diese zeigte schnell Wirkung, so dass das Gebäude nach kurzer Zeit wieder betreten werden konnte. Anschließend konnten auch die zuvor in den Klassenräumen verbliebenen Schülerinnen und Schüler das Gebäude verlassen.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Einsatzort an die Schulleitung übergeben.
Die Feuerwehr Essen war mit einem Löschzug der Berufsfeuerwehr, verschiedenen Sonderfahrzeugen, dem Führungsdienst sowie Kräften des Rettungsdienstes – einschließlich vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und dem Leitenden Notarzt – für etwa anderthalb Stunden mit rund 50 Einsatzkräften im Einsatz.
Während des Einsatzes wurden die Ripshorster Straße und der Bergheimer Steig für den Bereitstellungsraum der eingesetzten Einsatzkräfte gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








