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Essen: „Safe City“ nimmt mutmaßlichen Drogendealer fest

Ein mutmaßlicher Drogendealer wurde in Essen von „Safe City“ festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45143 E.-Westviertel: Am Freitagmittag (3. April) haben Einsatzkräfte des Präsenzkonzepts „Safe City“ bei einer Überprüfung eines 27-jährigen Guineers vermeintliches Heroin und Kokain an der Altendorfer Straße entdeckt. Der Verdächtige wurde festgenommen und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Um 12:20 Uhr patrouillierten die Beamten in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle „Kronenberg“, als sie auf den polizeibekannten Verdächtigen aufmerksam wurden. Nachdem sie ihn aufgrund seines verdächtigen Verhaltens angesprochen und kontrolliert hatten, versuchte er zu Fuß zu fliehen.

Während der folgenden Festnahme wehrte sich der 27-Jährige ohne festen Wohnsitz in Deutschland zunächst gegen das Anlegen der Handschellen. Außerdem griff er in seine Jackentasche, zog zwei größere Tütchen mit Betäubungsmitteln heraus und warf sie fast unbemerkt zur Seite.

Die Beamten haben die beiden großen Tütchen sichergestellt. Darin befanden sich Kokain in vermutlich nicht geringer Menge sowie vermutlich Heroin.

Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurde er einem Haftrichter des zuständigen Amtsgerichts vorgeführt, der Untersuchungshaft angeordnet hat. Gegen den Mann wird nun wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt. /RB

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63.352 auf 65.532 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 57.879 relativ konstant. Unter den Verdächtigen waren 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 gemeldeten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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