Drei Personen verletzt bei Kollision zweier PKWs auf Kreuzung, Ampelreparatur führt zu Verkehrsbehinderungen
Essen: Schwerer Unfall in Hattingen

Hattingen (ost)
Am 26. Mai gegen 16:45 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall an der Kreuzung Martin-Luther-Straße/August-Bebel-Straße in Hattingen. Ersten Informationen zufolge fuhr ein 25-jähriger Fahrer aus Witten mit seinem VW PKW die Martin-Luther-Straße in Richtung Bochum entlang. An der Kreuzung zur August-Bebel-Straße ignorierte er das Rotlicht der Ampel und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Dort stieß er frontal mit einem 58-jährigen Fahrer aus Essen zusammen, der mit seinem Porsche in Richtung Nierenhof unterwegs war. Aufgrund der starken Kollision geriet der VW ins Schleudern und prallte gegen einen Baum und einen Laternenmast. Auch ein Volvo eines 70-jährigen Bochumers wurde beschädigt, der auf der Gegenfahrspur wartete. Alle drei Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Die Insassen der Fahrzeuge wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Während der Unfallaufnahme war die Kreuzung zeitweise gesperrt.
Derzeit sind einige Fahrspuren noch gesperrt. Von der August-Bebel-Straße aus ist nur das Rechtsabbiegen auf die Martin-Luther-Straße in Richtung Nierenhof möglich. Auf der Nierenhofer Straße in Richtung Bochum ist das Befahren der Geradeausspur zur August-Bebel-Straße nicht gestattet.
Im Laufe des heutigen Tages wird eine Spezialfirma die Reparatur der Ampelanlage durchführen. Die Teilsperrungen bleiben bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten bestehen. In dieser Zeit können Verkehrsbehinderungen auftreten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








