Feuerwehr Essen bergt Tanklastwagen mit 18.000 Litern Propangas in Essen-Bredeney nach aufwendigen Maßnahmen
Essen: Tanklastwagen drohte abzustürzen

Essen-Bredeney, Freiherr-vom-Stein-Straße, 09.09.2026, 10:45 Uhr (ost)
Heute Morgen, am 9. September 2026, um 10:45 Uhr, wurde die Feuerwehr Essen zu einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz in der Freiherr-vom-Stein-Straße im Stadtteil Essen-Bredeney gerufen. Ein Tanklastwagen mit etwa 18.000 Litern Propangas war in der Nähe des Seaside Beach am Baldeneysee auf einem schmalen Waldweg stecken geblieben.
Beim Versuch, das Fahrzeug zu befreien, gab der schmale Weg an einem Abhang unter dem Gewicht des Lastwagens nach. Der vordere rechte Reifen sackte ab und das Fahrzeug kam schräg auf dem Boden zum Liegen. Es musste verhindert werden, dass der Tanklastwagen weiter abrutscht. Der Fahrer blieb unverletzt.
Die Feuerwehrleute sicherten zunächst den Brandschutz und befestigten den Tanklastwagen mit dem Feuerwehrkran und speziellen Zugketten, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern. Aufgrund der Schräglage wurde das Propangas später von einer Fachfirma in einen anderen Tanklastwagen umgepumpt. Dadurch konnte das Gewicht um etwa neun Tonnen reduziert werden, was eine sichere Bergung ermöglichte.
Um den Tanklastwagen bergen zu können, musste der Bereich um das Fahrzeug mit Motorsägen freigeschnitten werden. Außerdem musste ein Zaunelement entfernt werden, um genügend Platz für die Bergung zu schaffen.
Der Tanklastwagen wurde dann von einem Bergungsunternehmen mit einem 100-Tonnen-Kran angehoben und auf den befestigten Bereich der Freiherr-vom-Stein-Straße umgesetzt. Die zuvor durchgeführten Sicherungs- und Vorbereitungsmaßnahmen waren erfolgreich. Da noch Restmengen Propangas im Tank waren, sorgte die Feuerwehr während der gesamten Bergungsmaßnahmen für den Brandschutz.
Die Feuerwehr Essen war mit etwa 25 Einsatzkräften, dem Führungsdienst, dem Hilfeleistungszug, einem Löschfahrzeug, einem Rettungswagen und dem Feuerwehrkran für etwa neun Stunden im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








