Ein 14-jähriger Junge ertrank nach Wasserrettungseinsatz in Essen-Steele, trotz Wiederbelebungsmaßnahmen konnte nur noch der Tod festgestellt werden.
Essen: Tödlicher Badeunfall in der Ruhr

Essen-Steele, 23. Mai 2026, 14:44 Uhr (ost)
Heute Nachmittag um 14:44 Uhr wurde die Feuerwehr Essen zu einem Wasserrettungseinsatz an die Ruhr im Bereich des Grendtors in Essen-Steele gerufen. Verschiedene Anrufer meldeten, dass ein 14-jähriger Junge in der Nähe der Eisenbahnbrücke ins Wasser gegangen war und danach nicht mehr gesehen wurde.
Aufgrund der Meldung entsandte die Leitstelle sofort viele Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der DLRG zur Einsatzstelle. Außerdem wurden mehrere Rettungsboote, Strömungsretter, Taucher und Spezialfahrzeuge für die Wasserrettung alarmiert.
Die ersten Einsatzkräfte begannen unmittelbar nach ihrer Ankunft mit umfangreichen Suchmaßnahmen auf und in der Ruhr. Die Suche konzentrierte sich zunächst auf den Bereich der Eisenbahnbrücke und wurde dann flussabwärts ausgedehnt. Feuerwehr- und Rettungsboote sowie Taucher und Strömungsretter kamen zum Einsatz. Die DLRG unterstützte mit einem Sonarboot und ein Polizeihubschrauber half aus der Luft mit einer Wärmebildkamera bei der Suche.
Da mehrere Kinder den Vorfall beobachtet hatten, wurden auch Kräfte der psychosozialen Unterstützung zur Einsatzstelle gerufen, um die Betroffenen zu betreuen.
Im Verlauf des Einsatzes wurde der Junge leblos aus der Ruhr geborgen. Der Rettungsdienst behandelte ihn umfassend. Nach intensiven Bemühungen wurde der 14-Jährige unter fortlaufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Essener Krankenhaus gebracht. Dort konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
Die Feuerwehr Essen arbeitete gemeinsam mit der Polizei Essen und der DLRG für mehrere Stunden mit einem großen Aufgebot.
Quelle: Presseportal








