Ein E-Scooter-Fahrer verstarb nach Kollision mit einem Mercedes im Kreuzungsbereich, Polizei bittet um Zeugenaussagen
Essen: Tödlicher Verkehrsunfall in Marxloh

Duisburg (ost)
Am späten Freitagabend (10. April, 23:48 Uhr) kam es an der Kreuzung Ottostraße/Sandstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Mercedes und einem E-Scooter – der Fahrer des E-Scooters verstarb.
Was geschah:
Der 18-jährige Fahrer des Mercedes berichtete den Rettungskräften, dass er plötzlich mit einem E-Scooter und seinem Fahrer (32) kollidierte, bremste, ausstieg, den bewusstlosen Fahrer am Boden liegen sah und um Hilfe rief. Sowohl er selbst als auch sein 22-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.
Die anwesenden Polizisten begannen sofort mit der Wiederbelebung des 32-jährigen Duisburgers. Sanitäter brachten den Mann dann mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus, wo er in der Nacht zum Samstag (11. April) aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb. Da der Verdacht bestand, dass der Autofahrer unter dem Einfluss von Drogen stand, ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg die Entnahme einer Blutprobe an – die von einem Arzt auf der Polizeiwache durchgeführt wurde.
Die beteiligten Fahrzeuge waren beide nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen sicherte sowohl das Auto als auch den Scooter. Während der Verkehrsunfallaufnahme durch ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Essen wurde die Unfallstelle von Polizisten abgesperrt.
Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Personen, die Informationen zum Unfallhergang und zum Verhalten der Beteiligten nach dem Unfall haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0203 2800 bei den Ermittlern zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








