Zwei Männer brachen in eine Wohnung ein, wurden festgenommen. Tatverdächtige sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.
Essen: Trio festgenommen

Essen (ost)
45149 E.-Margaretenhöhe:
Am Abend des Mittwochs (18. Februar) drangen zwei Männer in eine Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses am Juistweg ein. Ein aufmerksamer Nachbar alarmierte die Polizei. Die Tatverdächtigen wurden von Einsatzkräften kurze Zeit später festgenommen.
Um ca. 18:40 Uhr hörte ein Bewohner laute Geräusche aus der Wohnung unter ihm. Als er aus dem Fenster schaute, sah er zwei Männer, die aus einem Fenster der Erdgeschosswohnung sprangen und dann in unbekannte Richtung flohen.
Bei der sofort eingeleiteten Fahndung entdeckten die alarmierten Einsatzkräfte in der Nähe ein verdächtiges Fahrzeug, das mit eingeschaltetem Licht am Straßenrand stand. Als sich der Streifenwagen näherte, erlosch plötzlich das Licht und das Auto setzte sich in Bewegung. Dabei blieb die Beifahrertür zunächst offen, bevor einer der Insassen sie während der Fahrt von innen schloss.
Die Polizisten stoppten das Fahrzeug und fanden darin drei Männer vor. Bei der folgenden Durchsuchung des Fahrzeugs und der Männer entdeckten die Einsatzkräfte mutmaßliches Diebesgut sowie typische Einbruchswerkzeuge.
Die drei Männer im Alter von 36 (kosovarische Staatsangehörigkeit), 32 und 28 (beide albanische Staatsangehörigkeit) Jahren wurden festgenommen. Die beiden Albaner haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Das Trio soll heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen einem Haftrichter des Amtsgerichts Essen vorgeführt werden.
Das Kriminalkommissariat 41 der Polizei Essen ermittelt wegen des Verdachts des bandenmäßigen Wohnungseinbruchs. /ruh
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 445 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland, mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








