Zwei Männer wurden beim vermeintlichen Autokauf mit Reizgas besprüht und um einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag beraubt. Polizei sucht dringend Zeugen.
Essen: Trio raubt Bargeld bei Autokauf

Essen (ost)
45307 E.-Kray:
Am Montagmittag (17. August) planten zwei Männer in der Gegend der Barbarastraße, ein über eine Internetplattform angebotenes Auto zu kaufen. Während des Treffens besprühte der vermeintliche Verkäufer den 39-Jährigen und seinen 32-jährigen Begleiter mit Reizgas und raubte einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Um 13:10 Uhr trafen der 39-jährige potenzielle Käufer und sein 32-jähriger Begleiter an der Barbarastraße auf den vermeintlichen privaten Verkäufer. Das Treffen für den Autokauf war zuvor über eine Internetplattform vereinbart worden.
Noch bevor der Unbekannte das Auto zeigte, forderte er zuerst, das vereinbarte Bargeld zu sehen. Als der 39-Jährige daraufhin einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag zeigte, zog der Unbekannte plötzlich Reizgas aus seiner Tasche und sprühte es auf die beiden Männer.
Zur gleichen Zeit kamen zwei weitere Unbekannte hinzu. Das Trio raubte einen Teil des Geldes und flüchtete dann in verschiedene Richtungen. Während der vermeintliche Verkäufer in Richtung Krayer Straße rannte, flüchteten die beiden anderen Männer in Richtung Kamblickweg.
Die beiden leicht verletzten Männer wurden vor Ort von Rettungskräften behandelt.
Bisherige Fahndungsmaßnahmen waren erfolglos.
Der 39-Jährige beschrieb den vermeintlichen Verkäufer als schlanken Mann mit schwarzer Kleidung und südländischem Aussehen. Aufgrund der Beeinträchtigung durch das Reizgas war eine genauere Beschreibung der beiden anderen Verdächtigen nicht möglich.
Das zuständige Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zu den Verdächtigen oder der Tat haben, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. /ruh
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 erfasst wurden. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, der weiblichen auf 75 und der nicht-deutschen auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








