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Essen: Verfolgungsfahrt endet im Verkehrsunfall

Ein Mann flüchtete vor der Polizei in Essen und verursachte einen Verkehrsunfall. Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise zu geben.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45326 E.-Altenessen-Süd: Da ein Mann am Dienstagabend (13. Oktober) mit einem Auto ohne Kennzeichen unterwegs war, sollte eine Kontrolle durchgeführt werden. Der Fahrer des Autos flüchtete jedoch und hatte später einen Unfall. Während des Einsatzes wurde zwischenzeitlich auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Um 23:25 Uhr bemerkten die Beamten auf der Altenessener Straße in Richtung Karnap ein Auto, bei dem das vordere Kennzeichen fehlte. Dies war Grund genug, genauer hinzuschauen. Die Polizisten verfolgten den Opel, dessen Fahrer versuchte, über einen ehemaligen Supermarktparkplatz zu fliehen. Anschließend fuhr er mit hoher Geschwindigkeit zurück auf die Altenessener Straße in Richtung Innenstadt.

Seine Flucht führte ihn über einen weiteren Supermarktparkplatz in der Lierfeldstraße zurück auf die Altenessener Straße und dann weiter auf die Seumannstraße. Während seiner Flucht ignorierte der Mann ein Stoppschild und überquerte ungebremst eine Kreuzung an der Hundebrinkstraße. Es kam beinahe zu einer Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer. Die Polizisten mussten daher bremsen und verloren den Opel kurzzeitig aus den Augen.

Kurz darauf fanden die Einsatzkräfte den verunglückten Opel auf der Seumannstraße, hinter der Tuttmannstraße. Der Fahrer des Autos war nicht mehr vor Ort. Erste Ermittlungen deuteten jedoch auf einen 27-jährigen Essener mit deutsch-türkischer Staatsangehörigkeit hin. Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen war auch der Polizeihubschrauber im Einsatz.

Die Ermittlungen sind noch im Gange. Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können sowie den Autofahrer, der bei der Überquerung der Kreuzung gefährdet wurde: Bitte telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de /aro

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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