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Essen: Verfolgungsfahrt im Ruhrgebiet

In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es zu einer Verfolgungsfahrt von Witten nach Oberhausen. Kennzeichen gestohlen und Fahrzeug auf Feldweg gefunden.

Foto: Depositphotos

Witten, Essen, Oberhausen (ost)

In der Nacht von Montag, 13., auf Dienstag, 14. April, kam es zu einer Verfolgungsfahrt, die von Witten bis nach Oberhausen führte.

Gegen 1.45 Uhr beobachteten Einsatzkräfte der Polizeiwache Witten zwei Pkw, welche mit überhöhter Geschwindigkeit die Straße Am Schichtmeister befuhren. Augenscheinlich lieferten die beiden Fahrzeugführer sich ein Kraftfahrzeugrennen. Trotz Anhaltezeichen durch die Polizei setzten die Fahrzeugführer ihre Fahrt fort.

Aufgrund des Fahrverhaltens nahmen die Einsatzkräfte unmittelbar die Verfolgung auf. Diese führte zunächst über innerstädtische Straßen und im weiteren Verlauf über die Autobahn (A448, A40, A52) in Richtung Essenener Stadtgebiet. Während der Fahrt wurde aus einem der Fahrzeuge heraus ein Feuerlöscher auf die Autobahn entleert. Noch während der Verfolgung wurde festgestellt, dass die an den Fahrzeugen angebrachten Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren.

Vom Stadtgebiet Essen aus flüchtete ein Fahrzeug über innerstädtische Straßen in Richtung Oberhausen, wobei an der Altendorfer Straße ein unbeteiligter geparkter Pkw beschädigt wurde. In Oberhausen verloren die eingesetzten Kräfte den Sichtkontakt zu dem flüchtigen Pkw.

Der Wagen wurde im weiteren Verlauf durch Beamte der Polizei Oberhausen verlassen auf einem Feldweg aufgefunden und sichergestellt.

Das andere Fahrzeuge, ein dunkler Pkw der Marke „Mazda“, ist derzeit noch flüchtig. Zu den Fahrern liegt derzeit keine Beschreibung vor.

Für die Maßnahmen wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Während der Verfolgungsfahrt wurde auch ein Streifenwagen beschädigt; verletzt wurde niemand.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0234 909-5261 um Zeugenhinweise.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3764, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen gab es 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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