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Essen: Verkehrskontrolle endet in Festnahme

Ein 42-Jähriger versucht vor einer Verkehrskontrolle zu flüchten, wird jedoch festgenommen. Alkoholtest positiv, keine Fahrerlaubnis, gestohlene Kennzeichen und nicht zugelassenes Auto.

Verunfallter Opel Astra
Foto: Presseportal.de

Düsseldorf (ost)

Samstag, 16. Mai 2026, 06:42 Uhr

Einsatzteams der Autobahnpolizeiwache Mülheim kontrollierten gestern in den frühen Morgenstunden im Bereich des Nördlichen Zubringers/Vogelsanger Weg an der A 52 den Verkehr. Der Fahrer eines Opels mit Wuppertaler Kennzeichen wollte sich offenkundig nicht kontrollieren lassen und versuchte vergeblich zu flüchten. Ein aufmerksamer Zeuge unterstützte dabei die Beamten.

Die Kontrollteams bewiesen den richtigen „Riecher“, als sie den Mann zur Kontrolle anhalten wollten. Dieser ignorierte augenscheinlich deren Anhaltezeichen und flüchtete auf die A 52 in Richtung Essen. An der Anschlussstelle Düsseldorf-Rath versuchte der flüchtige Fahrer die Autobahn zu verlassen, verlor jedoch im Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte dort in den angrenzenden Grünstreifen. Der unverletzte 42-Jährige flüchtete von dort weiter zu Fuß von der Unfallstelle. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer beobachtete den Unfall, nahm mit seinem Pkw sofort die Verfolgung des Flüchtigen auf und verständigte dabei die Leitstelle der Polizei Düsseldorf. Schlussendlich konnten die Einsatzteams den 42-Jährigen Deutschen an der Straßenbahnhaltestelle „Dome/Am Hülserhof“ stellen und vorläufig festnehmen. Der Tatverdächtige war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Obendrein zeigte ein Atemalkoholtest einen positiven Wert. Die Kennzeichen des Opels waren nicht zugelassen und zudem als gestohlen ausgeschrieben. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Opel Astra durch das zuständige Straßenverkehrsamt zudem „Außer Betrieb“ gesetzt worden war. Letztendlich brachte ein Einsatzteam den Tatverdächtigen zu einer Polizeiwache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er von dort entlassen. Sein Pkw musste mittels eines Krans aus dem Grünstreifen geborgen werden. Die Ermittlungen hinsichtlich des „bunten Straußes“ an möglichen Verkehrsvergehen durch den 42-Jährigen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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