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Essen: Verkehrskontrolle endet in Flucht und Festnahme

Ein 26-jähriger Essener flüchtete vor der Polizei, nachdem er zu schnell fuhr und unter Drogeneinfluss stand. Der PKW hatte keinen gültigen Versicherungsschutz, der Fahrer wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

In der Nacht vom Freitag, den 15.08.2026, gegen 03:00 Uhr, plante eine Streifenwagenbesatzung, einen entgegenkommenden VW Up mit Oberhausener Kennzeichen zu überprüfen, nachdem er wegen überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen war. Ein 26-jähriger Essener bemerkte den Wendevorgang und floh mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Essen. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd mit Sondersignalen und Anhaltezeichen hielt der Fahrer eigenständig an und stieg aus. Um eine Flucht zu Fuß zu verhindern, wurde der 26-Jährige festgenommen und gefesselt. Dabei beleidigte er die Beamten. Da der Verdacht bestand, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Da die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs nicht eindeutig waren, wurde es sichergestellt. Außerdem war es nicht versichert. Der Fahrer muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität verzeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich im Jahr 2022 auf 56367, wovon 49610 männlich und 6757 weiblich waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57879 Verdächtige, wovon 51099 männlich und 6780 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 73917 Fällen lag.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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