Ein versuchter Raubüberfall in Essen-Karnap führte zu einer Verfolgungsfahrt auf der Altenessener Straße. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen.
Essen: Versuchter Raub endet in Verfolgungsfahrt

Essen (ost)
45329 E.-Altenessen-Nord: Am Freitagnachmittag (7. August) ereignete sich ein versuchter schwerer Raub und eine Verfolgungsfahrt auf der Altenessener Straße. Zwei Personen wurden vorübergehend festgenommen.
Ein 32-jähriger Taxifahrer aus Essen nahm gegen 16:51 Uhr in der Norbertstraße einen Fahrgast auf und fuhr auf Wunsch des Mannes in Richtung Essen-Karnap. Auf der Wilhelm-Nieswandt-Allee in Höhe der Einmündung zur Karlstraße griff der Fahrgast den Essener mit einem Arm um den Hals und hielt ihm ein Messer vors Gesicht. Der 32-Jährige löste den Taxialarm aus, was ein 36-jähriger Zeuge aus Essen bemerkte. Er positionierte sein Auto vor dem Taxi, so dass der Fahrer anhielt. Der Zeuge näherte sich dem Taxi, woraufhin der Fahrgast aus dem Fahrzeug über eine Böschung flüchtete. Der 32-jährige Taxifahrer wurde leicht verletzt.
Die Beamten, die gerufen wurden, bemerkten einen VW Scirocco auf der Altenessener Straße, dessen Fahrer über eine rote Ampel fuhr. Die Polizisten verfolgten den VW und gaben Anhaltesignale, die der Fahrer jedoch ignorierte. Die Flucht führte über die Wilhelm-Nieswandt-Allee, Karlstraße und Böhmerheide. Hier kam der VW schließlich zum Stehen, da ihm ein weiterer Streifenwagen entgegenkam.
Die Insassen des Sciroccos waren der Fahrer, ein 45-jähriger Dortmunder mit deutscher Staatsangehörigkeit, sowie der Beifahrer, ein 26-jähriger Essener mit deutscher und marokkanischer Staatsangehörigkeit. Vor Ort ergaben sich Hinweise, dass es sich bei dem Essener um den flüchtigen Fahrgast handelte.
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Einsatzkräfte fest, dass sowohl der VW als auch die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren. Beides wurde von den Polizisten sichergestellt. Außerdem besitzt der Dortmunder keine gültige Fahrerlaubnis. Sowohl der 45-Jährige als auch der 26-Jährige waren alkoholisiert. Beiden wurde eine Blutprobe entnommen. Die Männer wurden vorübergehend festgenommen. /aro
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Davon waren 7238 männliche Verdächtige und 835 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubfällen mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








