26-jähriger Fahrer vorläufig festgenommen nach Verfolgungsfahrt und Drogenfund im Auto.
Essen: VW Golf flüchtet vor Verkehrskontrolle und verunfallt

Essen (ost)
45143 E.-Altendorf/45359 E.-Schönebeck: Am gestrigen späten Abend (22. Januar) floh der 26-jährige Fahrer eines blauen VW Golfs vor einer Verkehrskontrolle an der Kreuzung Hafenstraße/Germaniastraße/Haus-Berge-Straße und verunfallte nach einer Verfolgungsfahrt an der Schönebecker Straße. Der 26-jährige Fahrer (deutsch) versuchte daraufhin zu Fuß zu flüchten, wurde jedoch kurz darauf vorläufig festgenommen.
Kurz vor Mitternacht versuchte eine Streifenwagenbesatzung den 26-jährigen Fahrer, der mit seinem Golf von der Haus-Berge-Straße in die Germaniastraße fuhr, zu kontrollieren. Die Polizisten gaben dem Fahrer Anhaltezeichen, woraufhin er kurz anhielt und dann langsam weiterfuhr. Bei einer Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Kennzeichen des Golfs zu einem anderen Fahrzeug gehörten. Als der Golf erneut anhielt, forderten die Polizisten den Fahrer über die Außenlautsprecher auf, den Motor abzustellen. Plötzlich wendete der Golf und fuhr die Germaniastraße zurück in Richtung Haus-Berge-Straße. Dabei beschleunigte der 26-Jährige das Fahrzeug stark. Von der Haus-Berge-Straße aus setzte der Golf-Fahrer seine Flucht fort, unter anderem über die Bocholder Straße, Schlossstraße, Rabenhorst, Bergheimer Straße und Frintroper Straße bis zur Schönebecker Straße. Dabei überholte der 26-Jährige andere Verkehrsteilnehmer, fuhr über mehrere rote Ampeln und nutzte auch einen Fußweg.
An der Kreuzung Schönebecker Straße/Brausewindhang verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte zunächst mit einem Verteilerkasten, dann mit einem Gartenzaun und schließlich mit einem geparkten PKW. Nachdem der Golf zum Stillstand gekommen war, stieg der Fahrer aus und versuchte zu Fuß zu flüchten. Er wurde jedoch kurz darauf von einem Beamten eingeholt. Dieser konnte den leicht verletzten 26-Jährigen festnehmen.
Im Golf wurde ein geöffneter Sporttasche mit auffälligem Cannabisgeruch gefunden. Darin befanden sich verschiedene Frischhalteboxen, die vermutlich mit Cannabisprodukten gefüllt waren. Außerdem befand sich im Auto eine weitere Tasche mit Utensilien zum Cannabiskonsum sowie eine größere Menge Bargeld.
Der Führerschein des 26-Jährigen wurde eingezogen, ebenso wie das Fahrzeug (seit über einem Jahr außer Betrieb), die Betäubungsmittel, das Bargeld und zwei Mobiltelefone.
Dem 26-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung durch berauschende Mittel, eines nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennens (Alleinrennen nach § 315d StGB) und Handelns mit Betäubungsmitteln ermittelt. Aufgrund des Handels mit Betäubungsmitteln ist der junge Mann der Polizei bereits bekannt./SyC
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879 im gleichen Zeitraum. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen im Vergleich zu anderen Regionen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 3.764, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








