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Essen: Zwei Männer bei Streit schwer verletzt

Am Viehofer Platz wurden zwei Männer mit Stichwaffe verletzt. Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen läuft.

Foto: Depositphotos

Essen (ost)

45127 E.-Stadtkern: Während einer Auseinandersetzung am Dienstagabend (12. Mai) wurden am Viehofer Platz zwei Männer mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Die Suche nach dem Verdächtigen läuft weiter. Kurz vor 20 Uhr riefen Zeugen die Polizei wegen eines Konflikts. Als die Beamten ankamen, fanden sie die beiden Männer mit Schnitt- und Stichverletzungen. Es handelt sich um zwei Brüder im Alter von 29 und 33 Jahren mit algerischer Staatsangehörigkeit. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, es besteht keine Lebensgefahr. Erste Untersuchungen legen nahe, dass die beiden Männer im Rahmen eines Streits im Drogenumfeld verletzt wurden. Trotz einer unverzüglich eingeleiteten Suche konnte der Verdächtige bisher nicht gefasst werden. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung. Zeugen, die Informationen über die Tat oder den flüchtigen Täter haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. /bw

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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