Ein 15-jähriger Jugendlicher holte seinen alkoholisierten Vater ab, der nicht mehr fahrtüchtig war. Der Vater hatte 2,12 Promille Alkohol im Blut, die Weiterfahrt wurde untersagt.
Euskirchen: 15-Jähriger holt Vater ab

Euskirchen (ost)
Normalerweise sind es die Erziehungsberechtigten, die ihre Kinder abholen – in diesem Fall war es jedoch umgekehrt.
Am Sonntag, dem 6. September, gegen 1.15 Uhr, wurde ein Auto auf der Landstraße 264 in Euskirchen von Polizeibeamten gestoppt.
Zuvor war das Fahrzeug durch seine auffällige Fahrweise aufgefallen. Es fuhr mehrmals in Schlangenlinien, machte ruckartige Lenkbewegungen und näherte sich wiederholt der Fahrbahnmitte.
Bei der folgenden Überprüfung stellte sich heraus, dass sich auf dem Fahrersitz ein 15-jähriger Jugendlicher aus Euskirchen befand. Auf dem Beifahrersitz saß sein 39-jähriger Vater.
Auf der Rückbank befand sich außerdem der neunjährige jüngere Bruder des Fahrers.
Es wurde später bekannt, dass der Vater zuvor bei einem Freund war und dort Alkohol getrunken hatte. Aufgrund seiner Alkoholisierung war er nicht mehr in der Lage, das Auto selbst zu fahren.
Der 15-jährige Sohn machte sich daher auf den Weg, um seinen betrunkenen Vater von dessen Freund abzuholen.
Der 39-jährige Vater schien bei der Kontrolle offensichtlich stark betrunken zu sein. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,12 Promille.
Die Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen den 15-jährigen Fahrer wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten erfassten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








