Ein 18-jähriger Mann attackiert seine Ex-Freundin vor einem Schnellrestaurant in Euskirchen. Er versucht, ihre Handtasche zu stehlen, scheitert jedoch. Polizei nimmt ihn fest.
Euskirchen: Angriff auf Frau auf Straße

Euskirchen (ost)
Früh am Samstagmorgen (24. Januar) gegen 1.50 Uhr befand sich eine 19-jährige Frau aus Euskirchen zusammen mit einer Freundin in einem Schnellrestaurant in der Alfred-Nobel-Straße. Nachdem beide das Lokal verlassen hatten, folgte ein 18-jähriger Mann aus Euskirchen ihnen bis zur Straße Pützbergring. Es handelte sich um den Ex-Freund der 19-Jährigen. Vor Ort stieß der 18-Jährige die Frau zu Boden und trat auf sie ein. Während sie am Boden lag, versuchte er, ihre Handtasche zu stehlen. Dieser Raubversuch schlug jedoch fehl. Der Mann trug bei der Tat ein Messer und eine Schreckschusspistole bei sich. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Die Frau wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Als die Polizeibeamten eintrafen, warf der 18-Jährige die Schreckschusspistole weg und versuchte zu Fuß zu fliehen. Offenbar wollte er die Handtasche als „Pfand“ nehmen, um Geschenke zurückzubekommen, die er zuvor in der Beziehung gemacht hatte – ein Vorhaben, das weder rechtlich noch praktisch erfolgreich war.
Die Polizeibeamten konnten den Mann einholen und vorläufig festnehmen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,92 Promille. Auf der Polizeiwache in Euskirchen wurde dem 18-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Die Schreckschusspistole und das Messer wurden sichergestellt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes und Verstößen gegen das Waffengesetz aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








