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Euskirchen: Flucht mit PKW endet in Unfall

Am Samstag fiel der Polizei ein beschleunigter PKW-Fahrer auf. Er verursachte einen Unfall, bei dem Personen verletzt wurden.

Foto: Depositphotos

Euskirchen (ost)

Am Samstag (1. August) bemerkte eine Streifenwagenbesatzung im Bereich der Kreuzung Mühlenstraße / Walramstraße gegen 17.30 Uhr in der Innenstadt von Euskirchen ein Auto, dessen Fahrer, nachdem er die Polizei gesehen hatte, plötzlich stark beschleunigte.

Das Fahrzeug fuhr über die Gansweide, bog in die Kölner Straße ab und fuhr entgegengesetzt durch den Kreisverkehr Jean-Spessart-Straße, um dann über die Oststraße in Richtung Bahnhof weiterzufahren. Während der gesamten Strecke überholte er andere Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit und umfuhr auch Verkehrsinseln über die Gegenfahrbahn.

Die Flucht des Autofahrers endete im Bereich des Busbahnhofs, an der Kreuzung Oststraße / Kaplan-Kellermann-Straße, abrupt, als er beim erneuten Überholen von vorausfahrenden Fahrzeugen mit einem Auto kollidierte, das nach links in Richtung Bahnhofsgelände abbiegen wollte.

Der 20-jährige Fahrer aus Euskirchen und sein 19-jähriger Beifahrer wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der 20-jährige Fahrer aus Kall, der das andere Auto lenkte, wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Marienhospital nach Euskirchen gebracht.

Bei dem 20-jährigen Euskirchener fielen ein Alkohol- und Drogentest negativ aus. Er besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Das von ihm gefahrene Auto war weder versichert noch zugelassen. Das Fahrzeug wurde ohne die Erlaubnis des Besitzers benutzt.

Der Mann gab an, dass er dringend ins Krankenhaus müsse, da seine Mutter im Sterben liege. Dies stellte sich später als falsch heraus.

Es wurde eine Unfallanzeige sowie eine Strafanzeige wegen eines illegalen Autorennens, Kennzeichenmissbrauch, Fahren ohne Fahrerlaubnis, unbefugter Nutzung eines Autos und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz erstellt. Das Auto des Unfallverursachers wurde beschlagnahmt.

Der Bereich der Unfallstelle und die Straßen, die zum Bahnhof führten, mussten bis 21:30 Uhr gesperrt werden. Der Busverkehr war erheblich beeinträchtigt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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