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Euskirchen: Klingelstreich endet mit Verfolgungsfahrt und Unfall

Eine harmlose Aktion führt zu einer unerwarteten Verfolgungsjagd mit einem unglücklichen Ende für den Beschuldigten und mehrere Strafanzeigen.

Foto: Depositphotos

Euskirchen-Stotzheim (ost)

Was als scheinbar harmloser Streich begann, entwickelte sich am Abend des Mittwochs (3.6.) gegen 19.30 Uhr in Euskirchen-Stotzheim zu einer Handlung, die eher an eine Verfolgungsszene als an einen typischen Jugendstreich erinnert.

Laut bisherigen Informationen hatten einige Jugendliche bei einem älteren Bewohner geklingelt und danach das Weite gesucht. Der Mann war jedoch nicht erfreut über den Besuch und begann, die Jugendlichen zunächst mit seinem Fahrrad zu verfolgen. Dabei soll er versucht haben, einen der Jugendlichen mit einem Tritt zu treffen.

Die Begegnung war damit jedoch noch nicht vorbei. Einige Zeit später trafen die Jugendlichen erneut auf den Mann. Dieses Mal setzte er die Verfolgung mit einem Moped fort. Die „Jagd“ endete jedoch unerwartet: Der Beschuldigte verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzte und landete auf der Motorhaube eines geparkten Autos.

Obwohl die Jugendlichen unverletzt blieben, entstand am geparkten Fahrzeug Sachschaden. Der Mann verließ danach die Unfallstelle, ohne den erforderlichen Austausch von Personalien zu ermöglichen.

Die Polizei Euskirchen hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Entsprechende Anzeigen wurden erstellt. Ein Strafantrag konnte bisher nicht gestellt werden.

Die Polizei Euskirchen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Klingelstreiche zwar selten für Freude sorgen, die Verfolgung vermeintlicher Übeltäter jedoch keinesfalls auf eigene Faust erfolgen sollte. Was mit einem kurzen Klingeln begann, endete schließlich mit einem beschädigten Fahrzeug, einem gestürzten Motorradfahrer und mehreren Anzeigen – ein Ergebnis, das vermutlich keiner erwartet hatte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 aus, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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