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Euskirchen: Kontrollaktion gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung

Die Kreispolizeibehörde Euskirchen führte gemeinsam mit anderen Ämtern Kontrollen in Massagestudios durch. Ziel: Aufdeckung von Straftaten wie Menschenhandel und Zwangsprostitution.

Foto: unsplash

Euskirchen (ost)

Letzten Mittwoch (10. Juni) führten die Behörden des Kreises Euskirchen gemeinsam mit dem Hauptzollamt Aachen, dem Ordnungsamt Euskirchen und dem Ausländeramt Euskirchen Kontrollen an fünf Standorten im Kreisgebiet durch, die als Massagestudios klassifiziert wurden.

Bei den Maßnahmen wurden insgesamt elf Personen und zwölf Ausweisdokumente überprüft. Das Ziel der Kontrollen war die Aufdeckung von Menschenhandel, Zuhälterei und Zwangsprostitution sowie die Identifizierung potenzieller Opfer dieser Straftaten.

Während der Kontrolle eines Massagestudios in Euskirchen wurden neben der Betreiberin zwei chinesische Staatsangehörige angetroffen, die dort als Masseurinnen arbeiteten.

Nach Gesprächen und weiteren Überprüfungen konnten jedoch keine Anzeichen von Menschenhandel, Zwangsprostitution oder Zuhälterei festgestellt werden.

Im weiteren Verlauf ergab sich der Verdacht des illegalen Aufenthalts in Verbindung mit einer illegalen Beschäftigung. Das Hauptzollamt Aachen leitete daraufhin Strafverfahren gegen die beiden Frauen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts gemäß Aufenthaltsgesetz sowie gegen die Betreiberin wegen des Verdachts der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt ein.

Eine der Frauen wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung weitergeleitet und es wurden Sicherheitsleistungen erhoben.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Frauen dem Ausländeramt Euskirchen übergeben, das die weiteren Schritte im Ausländerrecht in eigener Zuständigkeit prüft.

Quelle: Presseportal

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