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Euskirchen: Motorrad- und Geschwindigkeitskontrollen im Südkreis

Gezielte Motorradkontrollen führten zu mehreren Fahrverboten für Raser im Südkreis. Auffällig: 43-jähriger Kradfahrer mit 160 km/h und 32-jähriger Pkw-Fahrer mit 164 km/h.

Foto: unsplash

Kreis Euskirchen (ost)

Am Samstag (13. Juni) fanden gezielte Kontrollen von Motorrädern im Südkreis statt.

Der Fokus lag auf der Überprüfung der erlaubten Höchstgeschwindigkeiten und der Verkehrssicherheit auf kurvenreichen Straßen.

Insgesamt wurden acht Motorradfahrer und zwei Autofahrer erwischt, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten haben. In diesen Fällen sind Bußgelder und Fahrverbote zu erwarten.

Besonders auffällig waren zwei Verkehrsteilnehmer auf der Landstraße 167:

Ein 43-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden wurde mit 160 km/h bei erlaubten 70 km/h gemessen. Er zahlte vor Ort eine Sicherheitsleistung von 1.400 Euro und durfte seine Fahrt fortsetzen.

Nur wenige Kilometer schneller war ein 32-jähriger Autofahrer aus Viersen, der mit einem BMW unterwegs war. Er wurde mit 164 km/h bei erlaubten 70 km/h erwischt. Auch auf ihn kommen ein Bußgeld von 1.400 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister und ein dreimonatiges Fahrverbot zu.

Die Polizei Euskirchen betont erneut, dass zu schnelles Fahren eine der Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr ist und besonders auf kurvigen Landstraßen ein hohes Risiko birgt.

Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die restlichen 556.792 Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle (87,36%). In der Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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