Ein 62-jähriger Mann wurde von E-Scooter-Fahrern attackiert, verlor die Kontrolle und wurde schwer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Euskirchen: Pedelec angegriffen, Jugendliche greifen Pedelec-Fahrer an

Mechernich (ost)
Am Freitag (31. Juli) um etwa 21.05 Uhr fuhr ein 62-jähriger Mann aus Mechernich mit seinem Pedelec über einen Bahnübergang in der Turmhofstraße in Mechernich. Dabei wurden ihm zwei hintereinander fahrende E-Scooter-Fahrer entgegengesetzt. Nach aktuellen Informationen trat der vorausfahrende E-Scooter-Fahrer während der Fahrt mit seinem Fuß gegen das Pedelec des 62-Jährigen. Daraufhin verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden E-Scooter-Fahrer entfernten sich dann in unbekannte Richtung. Eine unverzüglich eingeleitete Nahbereichsfahndung der Polizei verlief ergebnislos. Der 62-Jährige erklärte den Polizeibeamten, dass es bereits seit einiger Zeit zu verbalen Auseinandersetzungen mit den bisher unbekannten Jugendlichen gekommen sei. Außerdem sei er in der Vergangenheit von ihnen angespuckt worden. Die beiden bisher unbekannten Jugendlichen werden auf etwa 15 bis 16 Jahre geschätzt. Einer der Jugendlichen trug eine schwarze Kappe mit weißen Punkten. Es wurde eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung im Straßenverkehr und Fahrerflucht erstattet. Die Polizei Euskirchen bittet Zeugen, die Informationen zu den bisher unbekannten Jugendlichen haben, sich unter der Telefonnummer 02251 799-0 oder per E-Mail an poststelle.euskirchen@polizei.nrw.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








