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Euskirchen: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025

Die Gesamtfallzahlen im Kreis Euskirchen sind rückläufig. Im Jahr 2025 wurden 11.132 Straftaten registriert, mit einer Aufklärungsquote von 61 Prozent.

Foto: unsplash

Kreis Euskirchen (ost)

Am Montag, dem 9. März, haben Landrat Markus Ramers und der Leiter der Direktion Kriminalität, Kriminaloberrat Ulrich Linden, die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 für die Kreispolizeibehörde Euskirchen präsentiert. Die Gesamtanzahl der Fälle im Kreis Euskirchen ist erstmals seit einigen Jahren rückläufig. Die Anzahl der Straftaten im Kreis Euskirchen ist insgesamt gesunken: Im Jahr 2025 wurden 11.132 Straftaten erfasst, aufgeteilt auf den Nordkreis mit 7.451 Fällen und den Südkreis mit 3.405 Fällen. Gleichzeitig konnte die Aufklärungsrate erneut erhöht (61 Prozent) werden. Im Vergleich der Bundesländer bedeutet dies einen erfreulichen dritten Platz. Laut dem Leiter der Behörde ist diese Entwicklung kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter, professioneller und engagierter Polizeiarbeit. Straftaten werden im Kreis Euskirchen nicht nur erfasst, sondern energisch verfolgt und zunehmend erfolgreich aufgeklärt. Insgesamt wurden 5.054 Verdächtige ermittelt, davon 73,9 Prozent männlich und 26,1 Prozent weiblich. Besonders erfreulich ist laut Ramers der Rückgang in Deliktsbereichen, die die Bürger unmittelbar betreffen. Weniger Straftaten bedeuten daher mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, im Wohnumfeld und im Alltag der Menschen im Kreisgebiet. Auch im Bereich der Gewalt gegen Polizeibeamte gab es eine positive Entwicklung. Die Anzahl der Widerstände und tätlichen Angriffe gegen Vollstreckungsbeamte ist rückläufig. Dies wertete Ramers als wichtiges Signal für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften, die täglich für die Sicherheit der Bevölkerung arbeiten. Der Behördenleiter betonte auch die Bedeutung strategischer Maßnahmen für diese Entwicklung. Lageangepasste strategische Fahndungen werden gezielt angeordnet, um den Fahndungsdruck zu erhöhen, die sichtbare Polizeipräsenz zu stärken und messbare Ergebnisse zu erzielen. Die aktuelle Kriminalstatistik zeigt, dass diese Sicherheitsstrategie wirksam ist. Ein weiterer Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit ist die Bahnhofssicherheits-Offensive in Euskirchen. Seit Oktober 2025 werden gemeinsame Streifengänge mit der Stadt Euskirchen, der Bundespolizei und der Deutschen Bahn Sicherheit durchgeführt. Bisher gab es etwa 20 sogenannte „Quadrostreifen“. Darüber hinaus wurden zehn Hausverbote ausgesprochen und 20 Strafanzeigen wegen Verstößen gegen bestehende Hausverbote erstellt. Das Ziel der Maßnahmen ist es, durch Präsenz, Kontrollen und enge Zusammenarbeit die Sicherheit im Bahnhofsbereich nachhaltig zu stärken. Ramers hob auch die Arbeit der Kriminalpolizei hervor. Die positiven Entwicklungen bei den Fallzahlen und der Aufklärungsrate sind insbesondere das Ergebnis der professionellen und engagierten Ermittlungsarbeit der vier Kriminalkommissariate in Euskirchen und Schleiden. Durch konsequente Ermittlungen werden Straftäter identifiziert und zur Verantwortung gezogen, was sowohl das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung als auch das Vertrauen in den Rechtsstaat stärkt. Abschließend stellte der Behördenleiter fest, dass sich die Sicherheitslage im Kreis Euskirchen stabilisiert und weiter verbessert. Gleichzeitig betonte er, dass jede Straftat eine zu viel sei. Hinter jeder Tat steht ein Mensch, der betroffen ist. Deshalb wird die Polizei ihre Arbeit weiterhin wachsam, konsequent und bürgernah fortsetzen. Die vollständige Präsentation der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 für den Kreis Euskirchen finden Sie auf der Internetseite der Polizei Euskirchen unter: https://euskirchen.polizei.nrw/kriminalstatistik

Quelle: Presseportal

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