Eine Gruppe Jugendlicher in Euskirchen hat einem 14-Jährigen Bargeld geraubt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen räuberischer Erpressung und schwerem Raub.
Euskirchen: Raub an 14-Jährigen

Euskirchen (ost)
In Euskirchen wurde einem 14-jährigen Jugendlichen Bargeld von einer Gruppe Jugendlicher geraubt. Am Samstagabend (18. April) gegen 20.45 Uhr wurde ein Jugendlicher aus Euskirchen in der Christian-Schäfer-Straße von einer Gruppe mit vier Personen angesprochen und nach Geld gefragt. Zuerst griff ein Jugendlicher aus der Gruppe in die Hosentasche des Opfers, fand jedoch kein Bargeld. Dann griff ein anderer Jugendlicher ebenfalls in die Tasche des 14-Jährigen und nahm seine Geldbörse. Der Jugendliche versuchte sich zu wehren. Ein anderer Jugendlicher zog ein Reizstoffsprühgerät, was den 14-Jährigen einschüchterte und ihn davon abhielt, sich weiter zu wehren. Die Jugendlichen entnahmen 20 Euro aus der Geldbörse. Danach verließ die Gruppe den Ort. Bei der Fahndung wurde die Gruppe in der Christian-Schäfer-Straße in Euskirchen gefunden. Weder das Geld noch das Reizstoffsprühgerät wurden bei der Durchsuchung der Jugendlichen gefunden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und des schweren Raubes.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








