Ein unbekannter Mann erbeutete Bargeld aus der Kasse einer Bäckerei in Euskirchen. Die Polizei bittet um Hinweise zur Identifizierung des Täters.
Euskirchen: Raub in Bäckerei, Polizei sucht Zeugen nach bewaffnetem Überfall

Euskirchen (ost)
Ein unbekannter Mann betrat am Donnerstagnachmittag, dem 20. August, eine Bäckerei in der Karlstraße in Euskirchen und raubte dort Bargeld aus der Kasse, während er ein Messer vorzeigte. Nach bisherigen Informationen kam der Verdächtige gegen 15.52 Uhr in die Bäckerei in der Karlstraße und bestellte zunächst ein belegtes Brötchen. Danach ging er in Richtung eines Kühlschranks, um sich ein Getränk zu holen. Da sich der Kühlschrank hinter der Verkaufstheke befand und es keine Selbstbedienung gab, wies die Mitarbeiterin den Mann darauf hin und wollte ihm das Getränk geben. Als die Mitarbeiterin das Getränk nahm und zur Kasse zurückkehrte, soll der Verdächtige jedoch hinter die Verkaufstheke gegangen sein, mit einem Messer in der Hand. Daraufhin nahm er Bargeld aus der Kasse und flüchtete zu Fuß in Richtung Bergerstraße. Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben: – männlich – ca. 30 bis 35 Jahre alt – ca. 185 cm groß – kräftige Statur – südländisches oder türkisches Aussehen – Stoppelbart – schwarze Weste – weißes Langarmshirt – hellblaue Jeans – schwarze Kappe mit einem unbekannten Label Eine sofortige Nahbereichsfahndung war erfolglos. Zur Höhe des erbeuteten Geldbetrags liegen derzeit keine Informationen vor. Zeugen werden gesucht: Wer hat am Donnerstag, dem 20. August, gegen 15.52 Uhr in der Karlstraße oder auf dem möglichen Fluchtweg zur Bergerstraße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Informationen zu dem beschriebenen Mann oder der Tat geben? Hinweise nimmt die Polizei Euskirchen unter 02251 799-0 oder per E-Mail an poststelle.euskirchen@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige im Jahr 2022 und 596 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 im Jahr 2022 auf 75 im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








