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Euskirchen: Unfreiwillige Übernachtung nach beschädigtem Lkw

Ein 34-jähriger Mann sorgte für Polizeieinsatz nach Beschädigung eines geparkten Lkw. Trotz Platzverweis wurde er in Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht auf der Polizeiwache.

Foto: Depositphotos

Euskirchen-Wißkirchen (ost)

Ein 34-jähriger Mann aus Euskirchen löste in der Nacht zum Samstag (30. Mai) einen Einsatz der Polizei auf der Wißkirchener Straße aus.

Um 0.15 Uhr wurde ein abgestellter Lastwagen beschädigt. Augenzeugen beobachteten die Tat und konnten den Polizeibeamten Hinweise auf den vermutlichen Täter geben. Die Spur führte schnell zu einem 34-jährigen Mann, der in der Nähe gefunden wurde.

Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von ungefähr einem Promille. Die Beamten erteilten dem Mann daraufhin einen Platzverweis und machten deutlich, dass bei Nichtbeachtung weitere Maßnahmen ergriffen würden.

Zu Beginn zeigte sich der Mann einsichtig und verließ den Ort. Diese Einsicht hielt jedoch nicht lange an. Kurz darauf trafen die Beamten den 34-Jährigen erneut am Ort des Geschehens an.

Da der Platzverweis offensichtlich nicht ausreichend war und weitere Straftaten verhindert werden sollten, wurde der Mann in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache Euskirchen gebracht.

Dort verbrachte er den Rest der Nacht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer und 60 Frauen, von denen 206 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer und 75 Frauen, von denen 310 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass die Situation in Nordrhein-Westfalen besorgniserregend ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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