Polizei informiert Radfahrer über Sicherheitsmaßnahmen für ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr.
Euskirchen: Verkehrssicherheitsarbeit zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen

Kreis Euskirchen (ost)
Am Sonntag, dem 9. August, war die grenzüberschreitende Verkehrssicherheitsarbeit zwischen Belgien und Nordrhein-Westfalen erneut von Bedeutung. Unter dem Motto „Sicherheit kennt keine Grenzen“ informierten die Mitarbeiter der Verkehrsunfallprävention der Polizei Euskirchen zusammen mit den Beamten der belgischen Polizeizone Eifel beim Radaktionstag „Grenzenlos Kyllradweg“ Radfahrer entlang der grenzüberschreitenden Strecken über ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr.
Die Zusammenarbeit zwischen der Polizei Euskirchen und der Polizeizone Eifel fand in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Verkehrssicherheit keine Grenzen kennt.
An verschiedenen Haltepunkten entlang der Strecke nutzten die Polizistinnen und Polizisten die Gelegenheit, mit den Radlern ins Gespräch zu kommen. Im Fokus standen Themen wie die angemessene und sichere Ausrüstung, das Tragen eines Fahrradhelms, die Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Insbesondere das korrekte Überholen, ausreichender Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern und eine vorausschauende Fahrweise können dazu beitragen, gefährliche Situationen und Unfälle zu vermeiden.
Die Tatsache, dass die Kooperation zwischen der Polizei Euskirchen und der Polizeizone Eifel bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde, betont die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der beiden Behörden. Gemeinsam konnten die Mitarbeiter die Radfahrer sowohl auf belgischer als auch auf nordrhein-westfälischer Seite erreichen und für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren.
Denn eines gilt auf beiden Seiten der Grenze gleichermaßen: Sicherheit kennt keine Grenzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








