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Euskirchen: Verkehrsunfall mit Kleinkraftrad unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Ein 31-jähriger Mann wurde schwer verletzt, nachdem er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und stürzte.

Foto: Depositphotos

Euskirchen (ost)

Heute, am Donnerstag (6. August), ereignete sich gegen 4.30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Straße „Im Kleinefeldchen“ in Euskirchen, bei dem ein 31-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Nach den bisherigen Informationen fuhr der 31-Jährige mit seinem Moped die Straße „Im Kleinefeldchen“ aus der Jahnstraße kommend in Richtung Kessenicher Straße. Der Mann plante, mit seinem Moped auf den Gehweg zu fahren. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte. Der 31-Jährige wurde bei dem Sturz schwer verletzt und mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann gab an, vorher Alkohol konsumiert zu haben. Außerdem führte er Betäubungsmittel bei sich. Der 31-Jährige besaß keine erforderliche Fahrerlaubnis für das Moped. Aufgrund des Verdachts des Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Das Moped wurde für eine technische Überprüfung beschlagnahmt. Es wurden Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Besitzes von Betäubungsmitteln und Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Fahrunsicherheit infolge berauschender Mittel erstellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367, während sie 2023 auf 57879 stieg. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs der Drogenraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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