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Explosion an Shisha-Bar in Köln – Zeugenaufruf

Polizei sucht nach Verdächtigen, Bewohner erleidet Rauchvergiftung bei Explosion. Personen flüchten vom Tatort.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln informieren:

Nach einer Explosion an der Tür einer Shisha-Bar am Sonntagmorgen (31. Mai) am Friesenwall im Stadtteil Altstadt-Nord sucht die Polizei Köln nach mehreren Verdächtigen. Ein Bewohner einer der Wohnungen über dem Lokal wurde nach bisherigen Informationen leicht rauchvergiftet und musste ärztlich versorgt werden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich keine Personen in der Bar. Die Polizei hat eine groß angelegte Fahndung eingeleitet.

Um 6 Uhr wurden die Bewohner der Innenstadt durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Sowohl der Eingangsbereich als auch Teile des Innenbereichs der Bar wurden durch die Explosion und den anschließenden Brand zerstört. Zeugen behaupten, mehrere Personen seien unmittelbar danach geflohen.

Personen, die Informationen zu den Vorfällen oder den flüchtigen Personen und ihrem Aufenthaltsort haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei der Polizei Köln zu melden.

Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Mögliche Verbindungen zur „Ermittlungsgruppe (EG) Fusion“ werden untersucht. (cr/sb)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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