Am Montagabend kam es zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Hamm, eine Person wurde leicht verletzt. Das Haus ist unbewohnbar und die Polizei sucht Zeugen.
Explosion im Mehrfamilienhaus in Hamm-Mitte: Polizei sucht Zeugen

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0163
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
Am Montagabend (23. Februar) ereignete sich eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus in der Klopstockstraße in Hamm. Eine Person wurde leicht verletzt. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Nach derzeitigen Informationen detonierte kurz nach 21 Uhr ein bisher unbekannter Sprengstoff im Hausflur und beschädigte das Gebäude. Es brach kein Feuer aus. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar.
Es wurde eine Mordkommission am Polizeipräsidium Dortmund eingerichtet.
Zeugenberichten zufolge flüchteten zwei dunkel gekleidete junge Männer kurz nach der Explosion vom Tatort. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei bitten nun Personen, die möglicherweise Hinweise zu den Tätern oder den Hintergründen der Tat geben können, sich bei der Polizei Dortmund unter der 0231/132-7441 zu melden.
Medienanfragen werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund beantwortet, Staatsanwältin Yazir unter der 0231/92626121.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 310 nicht-deutsche Verdächtige erfasst. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








