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Fahndungserfolge am Flughafen Köln/Bonn

Am Montag wurden vier Haftbefehle vollstreckt. Zwei Reisende zahlten Geldstrafen, während zwei Männer festgenommen wurden.

Bild Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Flughafen Köln/Bonn (ost)

Am Montag (17. August 2026) beschäftigten gleich vier Fahndungstreffer die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn innerhalb eines Tages. Während zwei Reisende ihre offenen Geldstrafen beglichen, landeten zwei weitere Männer vorerst hinter Gittern.

Während der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Izmir wurde ein 20-jähriger deutscher Staatsbürger von den Einsatzkräften überprüft. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte den Mann zur Festnahme ausgeschrieben, da ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Geldwäsche vorlag. Zudem gab es eine Ausschreibung der Stadt Leverkusen wegen der Entziehung der Fahrerlaubnis oder einem Fahrverbot.

Nach Abschluss der Maßnahmen der Bundespolizei wurde der 20-Jährige dem Amtsgericht Köln vorgeführt.

Auch für einen 44-jährigen türkischen Staatsbürger endete eine Kontrolle mit der Festnahme. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach suchte den Mann aufgrund eines Haftbefehls wegen Diebstahls. Er hätte eine Geldstrafe von 5.500 Euro zahlen können, um eine 55-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu vermeiden. Da er das Geld nicht aufbringen konnte, wurde er inhaftiert.

Zwei weitere Reisende konnten eine Inhaftierung vermeiden, indem sie die geforderten Beträge zahlten. Ein 39-jähriger syrischer Staatsbürger wurde bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Erbil entdeckt. Gegen ihn gab es eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wegen Betrugs. Nach Zahlung von insgesamt 282,50 Euro konnte er weiterreisen.

Bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Tirana identifizierten Bundespolizisten einen 48-jährigen deutschen Staatsbürger, gegen den eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Aachen zur Strafvollstreckung vorlag. Nach Zahlung von insgesamt 275 Euro wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Quelle: Presseportal

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